Siri

Siri kam als Fundtier in unsere Obhut. Sie befand sich in einem sehr verwahrlosten Zustand, war eigentlich nur ein einziger Filzklumpen. Auch ihre psychische Verfassung war nicht gut, Siri ließ anfangs niemanden an sich heran und war extrem verängstigt.
Inzwischen ist eine hübsche kleine Hündin aus ihr geworden. Nachdem der lästige Filz entfernt war, lebte sie richtig auf, wurde zusehends agiler und selbstbewusster. Auch einen vierbeinigen Kumpel bekam sie an ihre Seite, der ihr zeigte, dass die Leute im Tierheim garnicht so schlimm sind, wie sie anfangs dachte. Sie macht täglich Fortschritte und lernt schnell dazu.

Trotz allem benötigt Siri eine längere Kennenlernphase bei fremden Menschen. Sie meldet jede Begegnung mit Zwei- oder Vierbeinern lautstark und sucht die Konfrontation. Sie würde auch beißen, wenn sie sich bedrängt fühlt! Deshalb benötigt Siri viel Sicherheit, aber auch dringend Regeln und Grenzen, die konsequent umgesetzt werden müssen. Sie ist kein Hund für Anfänger, auch Kinder sollten sich aus den genannten Gründen nicht im Haushalt befinden.

Siri ist eine sehr hibbelige Hündin, die sich schnell von Außenreizen ablenken lässt. Ideal wären Übernehmer, die souverän reagieren und Ruhe ins Geschehen bringen können. Körperliche Auslastung ist zwar wichtig für die junge Hündin, allerdings sollte man auch hier darauf achten, dass man sie nicht zu sehr hochpusht. Ruhige Beschäftigung wie Nasenarbeit scheint für Siri gut geeignet zu sein.

Info: Tierbeschreibungen basieren auf Beobachtungen im Tierheim oder auf Informationen Dritter und stellen keine zugesicherten Eigenschaften dar.