Kiko

Das kleine Kaninchen wurde mit einem schiefen Kopf aufgefunden, die Ohren waren in Ordnung, deshalb muss man davon ausgehen, dass Kiko mit Encephalitozoon cuniculi (E.C.) infiziert ist. Diese Krankheit ist nicht heilbar, lässt sich aber mit Medikamenten unter Kontrolle halten. Die Kaninchendame kommt damit aber gut zurecht, sie ist lebhaft, zutraulich und frisst, was ihr vor die Nase gelegt wird. Wir würden sie wenn möglich gern zu anderen E. c. – positiven Kaninchen vermitteln. Allerdings leiden die meisten Kaninchen unter dieser Krankheit, aber man bekommt als Halter oft nichts davon mit, solange keine Symptome auftreten.

Wir vermitteln unsere Kaninchen nur in eine artgerechte Haltung, dies bedeutet keine Einzelhaltung und viel Platz. Kaninchen haben einen hohen Bewegungsdrang und brauchen die Möglichkeit zum Rennen, Springen und Haken schlagen, die dauerhafte Mindestfläche pro Kaninchen beträgt 2 qm (auf einer Ebene).

Die Ernährung von Kaninchen sollte aus frischem Heu, sowie mehrmals täglichen Frischfuttergaben in Form von Gemüse und Wildkräutern bestehen, auch Zweige sollten immer wieder angeboten werden. Trockenfutter sowie trocken Brot hingegen sollte nicht verfüttert werden.

Wenn Sie sich für unsere Tiere interessieren, melden Sie sich bitte per Mail unter info@tierheim-leipzig.de und übersenden Sie Bilder Ihrer Anlage (Haltungsumgebung der Tiere) sowie Ihre Telefonnummer.