Kiara

Kiara zeigt sich sehr unsicher gegenüber unbekannten Personen. Vertraute Menschen werden hingegen extrem stürmisch und distanzlos begrüßt. Insgesamt wirkt die Hündin eigentlich immer übertrieben hektisch und schreckhaft. Laut ihrer Vorbesitzer soll sie nicht gut mit anderen Hunden/Tieren klarkommen. Wir haben bisher beobachtet, dass sie auch von freundlichen Artgenossen sehr eingeschüchtert wirkt und sicherheitshalber bellend den Rückzug wählt. Auch im häuslichen Umfeld gab es Probleme, weshalb wir uns unbedingt ruhige Menschen für Kiara wünschen, die schon Erfahrung mit unsicheren Hunden gesammelt haben und in der Lage sind, die Hündin souverän zu führen und ihr die nötige Sicherheit zu vermitteln. Auch das Lesen der hündischen Körpersprache sowie das Erkennen von Beschwichtigungssignalen sind im Umgang mit Kiara sehr wichtig. Kinder sollten sich deshalb nicht im Haushalt befinden. Wegen ihres Jagdtriebes (Terriermischling!) sollten auch keine Katzen oder Kleintiere im neuen Zuhause leben, bzw. müssten sie gut gesichert untergebracht sein.
Für Kiara muss man sich ein Beschäftigungsmodell überlegen, welches nicht mit schnellen Bewegungen zu tun hat. Ballspielen zum Beispiel würde sie nur noch mehr aufdrehen und ihren Jagdtrieb fördern. Ideal wäre Nasenarbeit. Mantrailing zum Beispiel könnte ihr Selbstvertrauen fördern und ihr etwas mehr Sicherheit im Umgang mit fremden Menschen vermitteln. Vielleicht finden Sie ja auch gemeinsam etwas Passendes, wenn Sie die Hündin kennengelernt haben?

Info: Tierbeschreibungen basieren auf Beobachtungen im Tierheim oder auf Informationen Dritter und stellen keine zugesicherten Eigenschaften dar.