Amaretto

Den jungen silbergrauen Rüden haben wir im Mai 2022 als Fundtier aufgenommen. Sein Chip ist ukrainischen Ursprunges, allerdings war er nicht registriert und es hat sich auch niemand für ihn gemeldet.

Wir haben uns dann für den Namen Amaretto entschieden und benötigten einige Tage, um an den bildhübschen Hund heranzukommen. Inzwischen ist Amaretto bekannten Personen gegenüber aufgeschlossen und zeigt sich als freundlicher und umgänglicher Hund. Fremden gegenüber ist und bleibt er unsicher und skeptisch und benötigt Kennenlernzeit.

Im Tierheim ist er mit einer Schäferhündin vergesellschaftet, was sehr gut funktioniert. Wir können uns den Weimaranermischling gut als Zweithund vorstellen, wobei Beachtung finden sollte, dass er nicht kastriert ist.

Der aktive und sportliche Rüde benötigt im neuen Zuhause definitiv noch etwas Erziehung und möchte körperlich und geistig beschäftigt werden. Zudem wäre es gut, getreidefreies Futter einzuplanen, da er gelegentlich im Schnauzenbereich zu Rötungen neigt.  Die graue Färbung stammt vermutlich vom Weimaraner, daher sollten Übernehmer sich mit den Eigenschaften dieser Hunderasse auseinandersetzen. Interessenten sollten daher nicht nur auf die Optik dieser kernigen Jagdhunde schauen.

Wichtig wäre, dass in der neuen Familie keine Kinder leben und die Verträglichkeit mit Katzen und Kleintieren ist auf Grund des vermuteten Jagdhundes eher unwahrscheinlich.

Amaretto zeigt sich unter Tierheimbedingungen stubenrein und ist ruhig, wenn er alleine ist. Wer die Geduld aufbringt, sich an das junge Sportpaket heranzuarbeiten, schreibe gerne eine Mail mit den wichtigsten und aussagekräftigen Angaben, wie Amaretto im neuen Zuhause leben wird an: info@tierheim-leipzig.de

 

Info: Tierbeschreibungen basieren auf Beobachtungen im Tierheim oder auf Informationen Dritter und stellen keine zugesicherten Eigenschaften dar.