Arbeiten mit Tierheimhunden  
  Gassi gehen war gestern - auch Tierheimhunde möchten mit Profis arbeiten !  
  Liebe Tierfreunde,

warum gehen wir mit unseren Tierheimhunden spazieren?
- damit sie sich lösen können? Klar!
- damit sie sich bewegen können? Aber sicher!
- damit sie nicht fett und träge werden? Logo!

UND ??????????

Weil wir hier die beste Gelegenheit haben, mit Ihnen zu
arbeiten, sie zu erziehen und sie geistig zu fordern!

WIE erklären wir das unsere Hunden?

Professionell und einheitlich!

Was haben sie HUNDE davon?

Geistige Beschäftigung ist mindestens so wichtig wie
körperliche Bewegung. Und Erziehung hilft bei der
Vermittlung. Also, wer schnell nach Hause will, muss gut
erzogen und sozialisiert sein!
Wer möchte schon einen unerzogenen Hund?

Und warum ist ein Sachkundelehrgang notwendig?

Weil es bis zur Durchsetzung des Beschlusses der
Mietgliederversammlung aufgrund erheblicher Fehler beim
Führen der Hunde so viele Beißunfälle mit Sachschäden,
Personenschäden und sogar ein Fall mit Todesfolge für einen
Hund gab, dass uns sogar unsere Haftpflichtversicherung kündigte.
Aber auch Fehlverhalten von Hunden wurde verfestigt oder erst
anerzogen und so die Vermittlung behindert.

Was wären die Ursachen?    Fehlendes Fachwissen der Hundeführer !

Seit Januar 2005 muss nun jeder Tierfreund einen
Sachkundelehrgang in Theorie und Praxis im Tierheim besuchen,
welcher mit einer schriftlichen und einer praktischen Prüfung endet.
Diese Prüfung wird vom Amtstierarzt des Veterinäramtes der
Stadt Leipzig abgenommen und zertifiziert.

Ziel des Lehrgangs ist es, dass:
- jeder Tierfreund über die Besonderheiten von
  Hundebetreuung im Tierheim grundsätzlich informiert ist,
- sichergestellt wird, dass mit einheitlichen Kommandos
  und einer einheitlichen Methode gearbeitet wird,
- das Verständnis für ein Denken aus Sicht des Hundes
  als Voraussetzung für eine art- und tierschutzgerechte
  Arbeit geweckt und vertieft wird.


Ist dieser Aufwand sinnvoll?
Seit Januar 2005 gab es nur wenig unerhebliche
Vorkommnisse, aber keine Unfälle mit Personenschäden!
Das ist ein wirklich sehr guter Erfolg und bestätigt, Ja,
der Aufwand ist sinnvoll!


Voraussetzungen :
1. die Vollendung des 18. Lebensjahres,
2. die Mitgliedschaft im Tierschutzverein Leipzig
      (beinhaltet eine zusätzliche Unfallversicherung),
3. eine aktive Hilfe im Tierheim auch neben dem Ausführen,
4. das Bestehen einer Haftpflichtversicherung
       zum Führen fremder Hunde (für 10 Euro Jahresbeitrag
       kann hier bei Bedarf einer Gruppenversicherung
       beigetreten werden).


Kosten 25,00 Euro